Es ist ein sonniger Sommertag Ende Juli mitten in der Urlaubszeit; durch die Kieler Straße in Eckernförde schlendern ferienfrohe Menschen.

In all dem entspannten Trubel haben die OMAS aus Eckernförde, tatkräftig unterstützt von zwei tollen OMAS aus Schleswig, ihren Stand aufgebaut und bieten Kaffee, Wasser und Gespräche über die Gefahren von rechts an. Manche Passanten gehen mit abweisenden Gesichtern vorbei, manche machen, von uns angesprochen, eine unwirsche Handbewegung – viele schenken uns ein ermutigendes Lächeln oder finden anerkennende Worte und erzählen von eigenen Aktionen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus aus den Regionen, aus denen sie kommen – es ist ja Ferienzeit.

Das ermutigt uns und gibt Kraft für die Gespräche mit den Unentschlossenen und auch mit denen, die die Überzeugung vertreten, die AfD sollte doch einmal zeigen, was sie könne oder aber man könne doch nicht über 20% der WählerInnen ignorieren. Da halten wir dagegen und bleiben bei unserer Forderung, ein Prüfverfahren gegen die AfD einzuleiten, getreu dem Motto: 

„Wenn man die AfD verbietet, verhindert man doch nicht die Gesinnung ihrer Wähler.“  „Aber man verhindert, dass ihre Gesinnung an die Macht kommt.“  (Die Anstalt, ZDF)

Unsere Aktion geht zu Ende und wir stellen uns noch für einen kurzen abschließenden Austausch zusammen und ziehen zufrieden Bilanz. Wir werden wiederkommen und weitermachen.

Der nächste Kaffee mit OMA ist für den 22.8. geplant.