Kreativ, bunt, einladend und weihnachtlich – mit Plätzchen und Informationen für die Menschenrechte

Selbst gebackene Plätzchen, mit dem OMA-Logo gestempelt und in roten und weißen Tüten verpackt, haben wir am Tag der Menschenrechte in der Kieler Straße in Eckernförde verteilt.
Mit vielen Menschen sind wir während der Aktion über die Bedeutung dieser Rechte ins Gespräch gekommen und es war erfreulich, dass wir auf so positive Resonanz gestoßen sind.
Im nächsten Jahr werden wir wieder backen und uns für die Menschenrechte einsetzen, denn wir werden einen langen Atem – und viele Plätzchen – brauchen.







Menschenrechte sind ein Geschenk, zum Beispiel das Recht seine Meinung frei äußern zu können, das viele Menschen nicht haben. Um die Aufmerksamkeit der Passant:innen zu gewinnen, wurden sie von den zahlreichen „Omas“ mit Kleinigkeiten beschenkt, was viele sehr verblüffte. „Da wollen Sie kein Geld für?“ fragte eine erstaunte Passantin und nahm am Stand gern noch ein Armband für die Enkelin mit. „Großartig, was ihr da macht!“ so die Meinung eines vorbeieilenden Vaters, der sein Kind Huckepack trug. Er hatte verstanden, dass das bunte Allerlei ein Türöffner für Gespräche war. Denn das war das Anliegen des Standes der Omas gegen Rechts: Aufzuzeigen, dass die Menschenrechte nicht nur weltweit missachtet werden, sondern auch in Deutschland durch erstarkende rechtsextreme Parteien gefährdet sind. Zu diesem Thema gab es viele gute Gespräche und Anerkennung, von den Menschen, die vorbeikamen und es sich teilweise nicht nehmen lassen wollten, eine Kleinigkeit zu spenden. Viele wussten gar nicht, dass die Omas gegen Rechts keinerlei finanzielle Förderung bekommen und nicht nur ihre Zeit, sondern auch eigenes Geld in ihre Aktivitäten stecken.
Eine Aktion, die gleichzeitig einen gelungenen Schlusspunkt zu den Orange Days markierte, die vom 25. November (Tag gegen Gewalt an Frauen), bis zum 10. Dezember (Tag der Menschenrechte), reichen.